Divest of subscriptions, invest in Open Access!


DAS SUBSKRIPTIONSWESEN BEENDEN, IN OPEN ACCESS INVESTIEREN!
Open in order to innovate! Im Rahmen der internationalen Open Access Woche 2017, startet die Initiative OA2020 ihren neuen Webauftritt mit einem Apell an Wissenschaftseinrichtungen und Bibliotheken weltweit zur Beendigung des traditionellen Subskriptionswesens und zur Reinvestition der in den Subskriptionen gebundenen Finanzmittel in innovative und nachhaltige Open-Access-Modelle

Das ist die Grundidee von Open Access 2020. Angesichts einer wachsenden Zahl neuer Open-Access-Initiativen, die die gemeinsame Vision teilen, Open Access zum Standard in der Wissenschaftskommunikation zu machen, sieht sich die Initiative darin bestätigt. OA2020 freut sich, rechtzeitig zur internationalen Open Access Woche 2017 den Start der überarbeiteten und erweiterten Website OA2020.org bekannt geben zu können, die wissenschaftlichen Institutionen und Bibliotheken praktische Informationen, Arbeitshilfen und weitere Ressourcen zur Planung und Umsetzung eigener, lokaler Transformationsstrategien bietet, um so den globalen Schub in Richtung Open Access zu befördern.

Zur vollständigen Pressemitteilung.

Gemeinsame Stellungnahme von DEAL und OA2020-DE zum DGUF-Newsletter


DEAL und OA2020-DE haben den Kommentar (Punkt 7.4 im Oktober-Newsletter) der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. (DGUF) vom 13. Okt. 2017 zu den Verhandlungen mit Elsevier, Springer Nature und Wiley mit Interesse aufgenommen. Die DGUF hat uns freundlicherweise die Möglichkeit eingeräumt, zu den genannten Kritikpunkten Stellung zu beziehen. Im Folgenden gehen wir auf einige zentrale Aussagen der DGUF zu den Verhandlungszielen von DEAL ein:

Weiterlesen…

OA2020-DE - Was tun mit frei werdenden Subskriptionsmitteln?


50 wissenschaftliche Einrichtungen und Bibliotheken in Deutschland haben seit 2017 keinen Lizenzvertrag mehr mit Elsevier. Weitere rund 90 Einrichtungen haben angekündigt, ihre noch laufenden Verträge ab 2018 nicht zu verlängern. OA2020-DE schlägt deshalb vor, die bereits frei gewordenen oder frei werdenden Mittel - zumindest in Teilen - im Sinne der Open-Access-Transformation zu verwenden. Dieser Vorschlag folgt den Empfehlungen der Allianz-Ad-hoc-AG Open-Access-Gold zur Open-Access-Transformation.

Weiterlesen…

Offsetting und Open-Access-Transformation


Beobachtet man die Verhandlungen, die sowohl Deutschland als auch Finnland zur Zeit mit Elsevier führen (siehe hier und hier), wird deutlich, dass der Weg über die Offsetting-Verträge nur sehr langsam zu einer Erhöhung des Open-Access-Anteils am Publikationsaufkommen beiträgt. Trotz der Kündigung bzw. Nicht-Verlängerung der Verträge mit Elsevier durch die einzelnen wissenschaftlichen Einrichtungen der Länder, ist der Verlag anscheinend nicht bereit, ein angemessenes und nachhaltiges "Read & Publish"-Konzept vorzulegen. Ziel eines solchen Konzeptes ist die Kombination eines Lizenzvertrages mit gleichzeitigen Open-Access-Publikationsmöglichkeiten für die Angehörigen der an der Lizenz beteiligten Einrichtung, ohne zusätzliche Kosten.

Weiterlesen…

Start des Nationalen Open-Access-Kontaktpunkts OA2020-DE


Hintergrund

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat im Rahmen der Schwerpunktinitiative Digitale Information einen „Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt (OA2020-DE)“ für Deutschland eingerichtet. Ziel des Projekts ist das Schaffen von Voraussetzungen für eine großflächige Umsetzung der Open-Access-Transformation wissenschaftlicher Zeitschriften, wie sie die OA2020-Initiative auf globaler Ebene verfolgt. Der Fokus der Transformation richtet sich darauf, dass die heute bereits vorhandenen und im Subskriptionsmodell vertriebenen elektronischen Zeitschriften künftig nach einem Open-Access-basierten Geschäftsmodell anzubieten. Hier finden sich auch Überschneidungen zum ebenfalls von der Allianz geförderten DEAL-Projekt.

Weiterlesen…