Subscribe to Open - Ein Modell für die Open-Access-Transformation von Zeitschriften


Im Bereich der Open-Access-Transformation von Zeitschriften haben sich viele verschiedene Wege etabliert. Für die Auswahl des passenden Modells wird nicht nur die Publikationskultur berücksichtigt, sondern auch analysiert, wie sich Leser_innen, Autor_innen und Abonnenten zusammensetzten. Neben Faktoren wie Akzeptanz von Publikationskosten auf Seiten der Autor_innen (eher bei den Natur- und Gesundheitswissenschaften vorhanden), spielen die Überschneidung von Leser_innenschaft und Autor_innenschaft sowie die Menge und Typisierung der abonnierenden Einrichtungen ebenfalls eine Rolle. So lässt sich in den Geistes- und Sozialwissenschaften bspw. ein Article Processing Charges (APCs)-basiertes Modell kaum umsetzen, nicht zuletzt weil die Mittel und die Akzeptanz für APCs dort nicht vorhanden sind. Es braucht hier also alternative Transformationslogiken und -ansätze, die die genannten weiteren Faktoren berücksichtigen.

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